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Die alte Tradition der Eisbildhauer

Die Eisbildhauerei bzw. Eisschnitzerei kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Ursprünglich ist sie wohl auf zwei historische Wurzeln zurückzuführen.

 

Zum einen im frühen 18. Jahrhundert in Russland. Dort sägte man aus zugefrorenen Flüssen riesige Eisblöcke und baute sog. Eispaläste, in die bunte Scheiben für wunderschöne Lichteffekte  eingesetzt wurden. Zum anderen sieht man das Iglubauen der Eskimos als weitere Wurzel der Eisbildhauerei bzw. Eisschnitzerei an.

 

Als im Jahr 1950 japanische Studenten im Winterort Sapporo (Japan) mehrere imposante Eis- und Schneeskulpturen herstellten, wurde die Grundlage für das alljährlich in Sapporo stattfindende Eis- und Schneefestival gelegt. Der Siegeszug rund um den Erdball begann schließlich mit der Einbindung der Eisbildhauerei bzw. Eisschnitzerei als olympische Disziplin bei den olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo.

Anfang 2002 wurden dann auch in Europa die ersten Weltmeisterschaften im Eisschnitzen ausgerichtet. Seitdem erfreuen sich Eisskulpturen auch in Deutschland bei den verschiedensten Veranstaltungen immer größerer Beliebtheit.

Anfang 2000 begann dann auch Jörg Wießmann mit seiner Agentur Wiesel Events mit der Zusammenführung professionellster Live - Ice - Carver und managt mittlerweile über 15 Eisbildhauer bzw. Eisschnitzer aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland. „Die ungebrochene Leidenschaft und Begeisterung für diese Sparte besteht ganz klar im Live - Ice - Carving“, so Jörg Wießmann „Wir möchten den Zuschauern die einzigartige Möglichkeit eröffnen, dem Entstehungsprozess einer Eisskulptur von Beginn an bis zur Fertigstellung beizuwohnen. Die sich ständig verändernde Beschaffenheit des Werkstoffes Eis bei den unbeeinflussbaren Witterungsverhältnissen, der besondere Reiz der Vergänglichkeit und auch die verschiedensten Arbeitsweisen unserer Eisbildhauer bzw. Eisschnitzer verleihen diesem Thema zusätzliche Spannung. Einige unserer Eisbildhauer bzw. Eisschnitzer arbeiten mit klassischem Werkzeug, wie z.B. Kettensägen, Beiteln, Spachteln. Andere hingegen nutzen japanisches Spezialwerkzeug oder auch Äxte und Macheten für die Bearbeitung“.

Übrigens werden die Begriffe Eisbildhauer und Eisschnitzer meist synonym verwendet. Der Etymologie des Eisschnitzen entsprechend, wird diese Begrifflichkeit eher auf schneidende als auf die schlagende Technik des Eisbildhauers angewendet. Der Handwerker, der mit Kettensäge und Messer arbeitet, kann demnach eher als Eisschnitzer bezeichnet werden. Wohingegen der Eiskünstler, der mit Axt und kleinem Beil arbeitet, dementsprechend als Eisbildhauer zu bezeichnen wäre. Gleichwohl arbeiten der Eisbildhauer als auch der Eisschnitzer meist mit beiden Werkzeugarten gleichzeitig und verzichten selten auf die schnitzende Feinarbeit.